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Spot-on color

 

In der Theorie lässt sich aus den 4 Grundfarben Cyan, Magenta, Yellow (Gelb) und Key (Schwarz) jede Farbe mischen. Doch der CMYK-Farbraum hat seine Grenzen, wenn es um dunkle, pastellige oder metallische Töne geht. „Die Farbvariabilität der Prozessfarben im Vierfarbdruck reicht für die meisten Drucke vollkommen aus“, weiß Benjamin Finzel, Mediengestalter bei DCT. „Kritisch wird es beim Thema Farbkonstanz.“ Der CMYK-Farbton variiert nämlich in Abhängigkeit vom Druckverfahren, der Druckmaschine, dem Bedruckstoff und den Produktionsbedingungen. Für viele Drucke vertretbar. Für markenrelevante Printjobs nicht. Vorhang auf für die Schmuckfarben!

„Schmuckfarben, auch Sonderfarben oder Spotcolors genannt, kommen zum Einsatz, wenn eine Farbe präzise reproduzierbar sein muss“, so Finzel. „Das ist bei Haus- und Logofarben der Fall, bei Kunstdrucken, aber auch wenn es um die Darstellung farbechter Produkte geht.“ Zu diesen Sonderfarben zählt das deutsche Farbsystem HKS, das mit 88 Basis- und insgesamt 3.520 Volltonfarben für gestrichene und ungestrichene Papiere aufwartet, die im Vierfarbdruck simuliert werden können.

Das US-amerikanische Schwestersystem Pantone umfasst rund 1.755 Sonderfarben, die im Gros allerdings nicht im Vierfarbdruck erzielt werden können und daher mit einer gewissen Exklusivität verbunden sind. Mehraufwand ist das Stichwort. „Wer mit einer 4-Farbmaschine druckt, benötigt für die Schmuckfarbe einen gesonderten Druckvorgang“, erläutert Finzel. „Maschinen mit 5 und mehr Farbwerken sparen sich diesen 2. Durchgang.“

So auch bei DCT. Hier bringen die 5 Farbwerke der XI 105-5 Offsetmaschine die Sonderfarbe in einem Durchlauf aufs Papier. Der UV-Offsetdruck beherrscht diese Kunst für Spezialmaterialien. Und im Digitaldruck erlaubt die neue HP Indigo 10000 mit ihrem 7-Farbwerk im HP IndiChrome-Prozess eine bislang unerreichte Simulation von Pantone-Farben und erlangt damit Farbkapazitäten, die sonst nur dem Offsetdruck vorbehalten waren.

Unser Pantone IndiChrome Poster mit einer original digital gedruckten Pantone-Auswahl zeigt, was die Maschine kann: Sonderfarbechtheit ist ihre sichtbare Stärke. Für die Color-Experten bei DCT ein echter Zugewinn, der ihr Qualitätsmanagement ergänzt. „Für absolute Farbqualität sind wir nach Prozess Standard Offset nach ISO 12647 zertifiziert und werden beim Colormanagement durch IPM (Institut für Print Process Management) unterstützt“, betont Finzel an. Das Druckergebnis kann sich sehen lassen. Farbecht.

Hoppla, Sie besitzen noch kein kostenloses Pantone IndiChrome Poster? Kein Problem, einfach hier bestellen.

Der Beitrag Spot-on color erschien zuerst auf Blog – DCT24.

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